Die Biologie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit den Lebewesen befasst. Sie beschreibt die verschiedenen Individuen und wie sie miteinander bzw. mit ihrer
Umwelt interagieren. Die Biologie ist also die Lehre von allem, was in der Natur lebt und wächst. Es gibt allgemeine Prinzipien, auf die man in der Natur immer wieder stößt:

Die Lehre vom Leben, die ca. 600 v.Chr. entwickelt wurde, basierte nur auf Beobachtungen, die man in der Wildnis gemacht hatte. Mit ihr verbunden waren immer auch spirituelle Erklärungsaspekte,
so dass man sie aus heutiger Sicht kaum eine Wissenschaft nennen würde. Erst als im 17. Jahrhundert die Wissenschaft säkularisiert wurde, neue Fortschritte in der Technologie erfolgten
und auch die Chemie immer weiter erforscht wurde, gab es zum ersten Mal größere Fortschritte auch im Bereich der Biologie.
Biologen nutzen allgemeine wissenschaftliche Arbeitsmethoden, wie z.B. Fotos, Beobachtung, Hypothesenbildung, Experimente oder Untersuchungen. Viele Methoden stammen ursprünglich aus der Physik
und anderen Fachbereichen, wie z.B. das Lichtmikroskop. Die biologische Forschung liefert uns neue Aufschlüsse über den Aufbau der Natur und hilft den Menschen somit, die Natur
besser zu verstehen und in Harmonie mit ihr zu leben. Wie andere Wissenschaftsgebiete auch, unterteilt sich die Biologie in verschiedene Unterkategorien, deren Grundlagen sich in der
folgender Aufteilung wiederfinden:
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- Die Humanbiologie beschäftigt sich mit der menschlichen Physiologie
und somit mit den Funktionen der verschiedenen Organismen.
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- Die Genetik beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Funktion
der Gene und ihrer Weitervererbung.
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- Die Physiologie ist das Studium der Funktionen verschiedener Zellen, Gewebe, Organe und ihrem Zusammenspiel als ein funktionierendes System.
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- Die Verhaltensbiologie studiert das Verhalten von Tier und Mensch. Dabei vergleicht sie Verhaltensmuster, um dadurch den Nutzen für eine spezifische Art "Mensch" oder für
ein Individuum zu ermitteln.
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- Die Pflanzenbiologie beschreibt die Grundprinzipien der Entwicklung der Pflanzen, ihren Aufbau und ihre Funktion.
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- Die Ökologie | Bioökologie beschreibt die Interaktion
zwischen der Umwelt und den in ihr lebenden Organismen. Dabei werden
mittlerweile fast alle Teilgebiete der Ökologie mit den durch Menschen
verursachten Umweltproblemen in Verbindung gebracht, um dadurch eine
politische Argumentation zu ermöglichen. Die Argumentation entspricht
allerdings nicht mehr der naturwissenschaftlichen Ausrichtung des eigentlichen Fachs.
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- Die Entwicklungsbiologie beschäftigt sich mit der Ontogenese. Sie beschreibt die Entwicklung eines Organismus’. Dabei werden die verschiedenen Wachstums- und Entwicklungsphasen
beschrieben. Ihren Ursprung hat sie in der Embryologie bzw. Humanembryologie. Als Unterpunkt wird auch auf die Evolutionsbiologie eingegangen, die sich wiederum mit der Veränderung durch
Vererbungsoptionen beschäftigt.
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- Die Mikrobiologie beschäftigt sich mit Mikroorganismen
die zu klein sind für das menschliche Auge. Spezielle Fachgebiete
der Mikrobiologie sind die Bakteriologie, die Virologie
sowie die Mykologie. Dabei werden verschiedene Arbeitsmethoden
eingesetzt, die hauptsächlich aus der
Zytologie, Genetik sowie Biochemie stammen.
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- Die Zellbiologie | Zytologie | Cytologie beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Funktion der Zelle. Sie erklärt molekularbiologische Vorgänge auf zellulärer Ebene.
Für Schülerinnen und Schüler haben wir eine Gliederung nach Schuljahren erstellt, die in erster Linie als Übersicht gedacht ist:
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- Die Zelle (Säugetiere)
- Vielfalt von Lebewesen
- Bau und Leistungen des menschlichen Körpers
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- Angepasstheit von Pflanzen und Tieren an die Jahreszeiten
- Überblick und Vergleich von Sinnesorganen des Menschen
- Sexualerziehung
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- Energiefluss und Stoffkreisläufe
- Evolutionäre Entwicklung
- Kommunikation und Regulation
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- Grundlagen der Vererbung
- Individualentwicklung des Menschen
- Sexualerziehung
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- Krankheitserreger und Hygiene
- Genetik
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- Zelle, Gewebe, Organismus
- Molekulare Grundlagen, Kompartimentierung, Transport
- Biokatalyse
- Betriebsstoffwechsel und Energieumsatz
- Nutzung der Lichtenergie zum Stoffaufbau
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- Fortpflanzung und Keimesentwicklung
- Molekulare Grundlagen der Vererbung
- Aspekte der Cytogenetik
- Angewandte Genetik
- Umweltfaktoren, ökologische Nische - Untersuchungen in einem Lebensraum
- Wechselbeziehungen, Populationsdynamik
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- Grundlagen evolutiver Veränderung
- Verhalten, Fitness und Anpassung
- Evolutionshinweise und Evolutionstheorie
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